Sonntag, 22. April 2012

Gedicht: Blutlust

Das ist heut zwar schon der dritte Post aber egal, es sprudelt grad so komisch aus mir raus ich muss schreiben, schreiben, schreiben... Und jetzt kommt einfach noch ein gedicht, das ist zwar etwas... Ähm... Blutig? Aber macht nichts ;) Viel spaß beim lesen!

Blutlust

Noch ist sie Jung, noch ist sie Schön,
wird wie die Sonne auf- und untergehn,
ihre haut ist weich und zart,
ihre Brüste dafür hart,
ihre lippen rosa-rot,
ist nicht gezeichnet von der not,
das Haar ist kräftig, dunkelbraun,
ein Grund das viele ihr nachschaun,
doch er, er sieht das schöne nicht,
kennt keinen zug aus ihrm gesicht,
er will nur Blut so viel er kann,
pirscht sich von hinten an sie ran,
sticht ihr ins herz mit scharfen messern,
schleift sie zu grauen abgewässern,
dort speißt und schlürft er apetitvoll,
all das rot was aus ihrm körper quoll,
er liebt sie nur für den geschmack,
den er jetzt auf der zunge hat,
er saugt sie leer und lässt sie liegen,
doch ist noch immer unzufrieden,
dann nimmt er's messer mordet weiter,
trinkt manch jungfrau ihr blut und eiter,
der saft macht ihn unsterblich, stark und mächtig,
drum geh und wandle stets bedächtig...

ich hoffe es hat euch gefallen ;)

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